Oma mit Dachschaden

Lichtenberg – Mitten in den Proben steckt die Theatergruppe Lichtenberg um Regisseur Günther Scholz. „Oma mit Dachschaden“ lautet der verheißungsvolle Titel der Komodie, die die Laienschauspieler in Lichtenberg, Selbitz und Schauenstein aufführen werden. Die Premiere ist am 28. Februar.

Noch haben die Darsteller der Komödie mit dem Titel „Oma mit Dachschaden“ ihre Rollenbücher in der Hand, aber bei der Premiere am 28. Februar sind diese verschwunden und der Text sitzt. Unser Bild zeigt (von links) Andy Rohleder, Helmuth Mauer, Matthias Polig und Kerstin Eckardt bei den Proben in Aktion. Foto: Hüttner

Lichtenberg – Mitten in den Proben steckt die Theatergruppe Lichtenberg um Regisseur Günther Scholz. „Oma mit Dachschaden“ lautet der verheißungsvolle Titel der Komodie, die die Laienschauspieler in Lichtenberg, Selbitz und Schauenstein aufführen werden. Die Premiere ist am 28. Februar.

 

Elegantes Wohnzimmer

 

Nicht nur fleißiges Proben steht auf dem Programm, sondern auch das Herrichten der Bühne, die ein elegantes Wohnzimmer darstellen wird. Andrea Ruppert betätigt sich – neben ihrer Rolle – auch als fleißige Malerin für die Bühnenwände. Für die Proben reicht allerdings ein Tisch mit Stühlen. In drei Akten spielen die Hobbydarsteller die ebenso amüsante wie verzwickte Geschichte. Das Stück handelt von Oma Spühler (Andrea Ruppert), die nach einem Unfall eine Invalidenrente bezieht, da sie seitdem angeblich fast taub und geistig gestört ist. Das Geld ist der Familie sehr willkommen, da die Geschäfte momentan schlecht laufen.

Alles geht gut bis zu dem Tag, an dem Oma sich entschließt, eine Auszeit zu nehmen. Zum Entsetzen der Familie kündigt ausgerechnet jetzt die Versicherung eine Routineuntersuchung an. Um die Quelle nicht versiegen zu lassen, entwickelt man eine scheinbar geniale Strategie. Aber wird sie auch greifen? Auf der Bühne stehen Hanne Funk, Kerstin Eckardt, Matthias Polig und Helmuth Mauer, der sinnigerweise einen Psychiater spielt. Doch auch neue Gesichter sind heuer auf der Bühne zu sehen: Elisabeth Brandler und Franzi Horn, und nach einer schöpferischen Pause steht Michael Peter wieder auf der Bühne.

 

Zwei Stunden Unterhaltung

 

Mit dabei ist wieder Andy Rohleder, der im vergangenen Jahr zur Truppe gestoßen war. Das „Küken“ von 2008, Amelie Eckardt, fungiert als Souffleuse, unterstützt von Dennis Rumpf. Für Bühnenbau und Technik fungiert in bewährter Weise Torsten Michael mit seinem Trupp. Ein ständiges Hin und Her mit viel Bewegung erwartet die Besucher. Sie dürfen sich auf ein lustiges Stück freuen, dass ohne Pause etwa 120 Minuten dauern wird.

 

Quelle: Frankenpost

Lichtenberg – Strapazierfähige Lachmuskeln waren bei der Premiere der Theatergruppe Lichtenberg gefragt.

Aberwitzige Turbulenzen auf der Bühne (von links): Matthias Polig, Helmuth Mauer, Hanne Funk, Kerstin Eckardt, Andy Rohleder und Franziska Horn. Foto: Hüttner

Lichtenberg – Strapazierfähige Lachmuskeln waren bei der Premiere der Theatergruppe Lichtenberg gefragt. Im Mittelpunkt des Diakonieabends in der Turnhalle am Waldenfelsplatz stand das turbulente Stück „Oma mit Dachschaden“ aus der Feder des Autors Hansueli Züger, das ohne Frage auch mit dem Titel „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ überschrieben sein könnte. Denn wie im richtigen Leben lief auch im Stück nicht immer alles so, wie es sich die Darsteller wünschten.

Auf eines war jedoch in der aktuellen Aufführung Verlass, die Akteure hatten sich mit viel Engagement und Spielfreude unter der Gesamtleitung von Günther Scholz auf die Premiere vorbereitet und setzten den Dreiakter perfekt in Szene. Das Lustspiel war genau nach dem Geschmack des Publikums, das immer wieder mit Szenenapplaus die Leistungen der Theatergruppe würdigte.

In den Hauptrollen glänzten Matthias Polig, als Sohn der „Dachschadenoma“ und Kerstin Eckardt als dessen Ehefrau. Beide mussten einiges aushalten in den turbulenten Szenen. Hanne Funk als Hausmädchen Laura wirbelte mit Charme und Sexappeal und dem ihr eigenen Satz „Ich komm’ ja schon, ich fliege sozusagen, ist das heute wieder ein stressiger Tag“ durch die Komödie und sorgte immer wieder für spritzige verbale Seitenhiebe. Auch die weiteren Rollen wurden mit viel Engagement auf die Bühne gebracht.

 

Grandioser Dr. O. W. Spinner

 

Alle Rollen waren gut verteilt, und Günther Scholz hatte die Hobbyschauspieler bestens vorbereitet. „Aber Oma, du bist ja normal!“, rief erstaunt deren Enkelin, gespielt von Franziska Horn, aus. Das sollte sich im Laufe des Stücks noch einige Male ins Gegenteil ändern.

Die Oma mit dem Dachschaden, von Andrea Ruppert großartig dargestellt, hatte sich vorgenommen, eine Auszeit von ihrem Dachschaden zu nehmen, den sie ja nur vorspielte, um an die Invalidenrente zu kommen. Damit brachte sie die Familie aber in große Verlegenheit, denn die Versicherung wollte den Fall just in deren Abwesenheit prüfen.

Als Ersatzoma – mit Dachschaden – musste Andy Rohleder, der den Freund der Enkelin mimte, herhalten. Als der Oma jedoch eine Millionen-Erbschaft zufiel, musste die Oma schnell wieder normal werden, was den Psychiater mit dem passenden Namen Dr. O. W. Spinner – einfach grandios verkörpert von dem „echten“ Arzt Helmuth Mauer – total aus der Fassung brachte. Hatte er doch eben das Gegenteil attestiert.

Nicht unerwähnt bleiben darf das Ehepaar Adelheid (Elisabeth Brandler) und Johannes Ganter (Peter Michael), die sich mit ihren schauspielerischen Leistungen perfekt in die Inszenierung einbrachten und so für manch zusätzlichen Lacher sorgten.

Und zum Schluss war noch Christoph Scholz alias Enkel Roman mit von der Partie, so dass die Rollenbesetzung wieder den Nagel auf den Kopf getroffen hatte.

 

Helfer hinter den Kulissen

 

Neben den Darstellern auf der Bühne waren wieder viele helfende Hände im Einsatz, damit dieser und die weiteren Theaterabende eine rundum gelungene Sache werden. Besonderer Dank ging an Souffleuse Amelie Eckardt, Torsten Michael mit Team für das Engagement rund ums Bühnenbild, Technik, Ton und Licht, für die Maske Brigitte Franz und Heike Kolbinger von der Firma Homa Wohnwelt, die für die fünf Aufführungen die komfortable Bühnenausstattung zur Verfügung stellt.

Eingangs präsentierten der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenberg unter Leitung von Gerhard Stöcker und der Gesangverein 1862 Lichtenberg unter Leitung von Martin Hauke ihr Können auf musikalischer Seite in eindrucksvoller Weise.

Pfarrer Siegfried Welsch beleuchtete mit besinnlichen Gedanken den Begriff „Nächstenliebe“. An Maritta Schmidt, Bianca Wirth, Eva-Maria Ender und Corina Knüppel überreichte er für ihre Arbeit in der Diakonie im vergangenen Jahr einen Essensgutschein. Dabei teilte er mit, dass neben Eva-Maria Ender für Corina Knüppel jetzt Maritta Schmidt als diakonische Helferin in Lichtenberg aktiv ist.

 

Quelle: Frankenpost

Follow Us


Share Us

Facebook

Twitter

Counter